Knitterfalten vermeiden und weniger Stress haben

Es war einmal ein Ehemann, dessen Frau verreiste und ihm etwas zum Waschen daließ. Das Wäsche sortieren hatte sie schon erledigt. Auf dem Wäschekorb lag ein Zettel: Waschen bei 90 Grad. Der Ehemann tat wie ihm geheißen, füllte die Maschine, wunderte sich, wie voll die Trommel war, und startete die Kochwäsche. Später löste er mehrere eingeschrumpfte Wollpullover aus einem verfärbten Knäuel Wäsche. Drei Maschinen Wäsche hatte er gemeinsam gekocht. Die Trennzettel, mit denen die verschiedenen Waschladungen beim Wäsche sortieren markiert waren, hatte er gleich mit gewaschen.

 

So kann es gehen, wenn man sich mit dem Thema Wäsche sortieren nicht ausreichend beschäftigt hat und vor der Herausforderung steht, das Waschen allein zu bewältigen. Wir haben die wichtigsten Tipps rund ums Wäsche sortieren und waschen gesammelt, werden auf die Farben von Wäsche eingehen und schlussendlich ein System zum Wäsche sortieren vorstellen – auf dass alle Wollpullover in ihrer ursprünglichen Größe bleiben und alle Farben so, wie sie waren!

Tipp Nummer 1: Wer liest, macht sich das Leben beim Wäsche sortieren leichter

Jedes Wäschestück hat einen sogenannten Waschzettel, der alle wichtigen Angaben enthält. Dort findet sich nicht nur die genaue Stoffzusammensetzung (Baumwolle, Polyester, Seide in unterschiedlichen Anteilen etc.), sondern auch die Wäschesymbole, die für das Wäschestück gelten. Beim Wäsche sortieren gehören zunächst einmal die Teile zusammen, bei denen sich die gleichen Symbole finden. Die wichtigsten Angaben sind folgende:

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Der Waschbottich bedeutet, dass das Wäschestück gewaschen werden darf. Findet sich stattdessen ein Kreis, bleibt nur der Gang in die Reinigung. Sieht man im Bottich eine Hand, kommt nur Handwäsche infrage (mittlerweile auch in der Maschine möglich). Eine abgebildete Zahl benennt die maximale Temperatur, mit der das Teil gewaschen werden darf. Ein Querstrich unter dem Bottich mahnt die schonende Wäsche an, bei zwei Querstrichen darf es nur sehr sanft behandelt werden.

 

Das Bügeleisen ist selbsterklärend: Ist es durchgestrichen, darf nicht gebügelt werden, die Anzahl der Punkte bezieht sich auf die maximale Bügeltemperatur.

 

Ein Viereck mit Kreis erlaubt das Trocknen im schetrockner. Oder eben nicht, wenn es durchgestrichen ist. Findet sich im Viereck stattdessen ein Querstrich, darf die Wäsche nicht geschleudert werden, was etwa bei Teilen aus Wolle der Fall ist, die beim Wäsche sortieren separat aufbewahrt werden sollen. Diese werden nach dem Waschen in Form gezogen und flach liegend getrocknet.

 

 

Tipp Nummer 2: Flauschig und rauh passen beim Wäsche sortieren nicht zusammen

Wie im richtigen Leben heißt es auch beim Wäsche sortieren: Gleich und Gleich gesellt sich gern. Jedes Material hat andere Anforderungen an die Pflege und wird mit anderen Waschmitteln gewaschen.

Während Bettwäsche und Handtücher aus Baumwolle ruhig schön heiß gewaschen werden sollten, dürfen eine feine Bluse, ein Dessous und natürlich ein Pullover aus Kaschmir nicht die gleiche Behandlung erfahren. Modelle mit Applikationen werden auf links gedreht, damit die Trommel das Dekor nicht beschädigt. Reißverschlüsse werden aus demselben Grund immer geschlossen. Leder gehört nicht in die Waschmaschine, Dessous und Feinstrumpfhosen müssen in einem Wäschesäckchen oder Kissenbezug (oder mit der Hand) gewaschen werden.

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Tipps Nummer 3: Für jede Wäsche das richtige Waschmittel nutzen

Vollwaschmittel für Weißwäsche beinhalten Bleiche, die sich auf Dauer bei den geliebten schwarzen Shirts negativ auswirken würde. Weichspüler machen Handtücher angenehm flauschig, indem sie sich um die Fasern legen und diese glätten, wirken sich aber auf Wolle schädigend aus. Beim Wäsche sortieren sollten diese Gemeinsamkeiten berücksichtig werden. Die wichtigsten Waschmittel sind:

 

Vollwaschmittel sind am besten für helle Wäsche und Bettwäsche geeignet.

Feinwaschmittel eignen sich für alle Modelle etwa aus Seide, Acetat, Polyamid, Polyacryl, Polyester und Viskose. Auch Leinen kann damit gewaschen werden.

Wollwaschmittel eignen sich für Kleidung und Accessoires aus Wolle. Es sollte kein Weichspüler verwendet werden.

Spezialwaschmittel kommen bei Funktionskleidung etwa aus Sympatex (wie Gore-Tex®) oder Elastan zum Einsatz. Hier sind Weichspüler fehl am Platz. Auch Seide, sofern sie waschbar ist, sollte nur mit einem speziellen Waschmittel behandelt werden.

Ob man Flüssigwaschmittel oder Waschpulver verwendet, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.

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Tipp Nummer 4: Schon beim Kleiderkauf auf die Waschbarkeit achten

Man macht sich das Leben leichter, wenn man schon beim Kauf von Wäsche und Kleidungsstücken darauf achtet, dass sie zum eigenen Leben passen. Pflegeleichte und knitterfreie Kleider sind nicht nur einfach zu pflegen, sie lassen sich auch gut im Koffer transportieren und eignen sich besonders für Menschen, die viel unterwegs sind. Wer nicht in der Stadt wohnt und häufig an einer Reinigung vorbeikommt, sollte auf die Maschinenwaschbarkeit seiner Kleider achten.

 

 

Tipp Nummer 5: Energie sparen beim Waschen schont Umwelt und Geldbeutel

Früher hieß Waschtag, die schmutzigen Kleider in einem großen Topf zu kochen, um auch starke Verschmutzungen lösen zu können. Dank moderner Waschmittel ist das heute nur noch in den seltensten Fällen nötig, nämlich wenn jemand in der Familie eine ansteckende Krankheit hat. Ansonsten genügt es, auch Unterwäsche und Bettwäsche bei 40, maximal 60 Grad zu waschen. Das erleichtert das Wäsche sortieren insofern, als dass auch Shirts und Socken – sofern diese nicht unbedingt dunkel sind – mitgewaschen werden können, und spart Strom.

 

Welche Farben können zusammen gewaschen werden?

Ein rote Socke zwischen den Businesshemden ist der Wäsche-Gau! Selbst mit einem Entfärber lässt sich dann nicht unbedingt noch etwas retten. Und auch die im Handel angebotenen Farbfangtücher sollten beim Wäsche sortieren nicht zu großen Farbexperimenten verleiten! So wird Wäsche von den Farben her eingeteilt:

 

helle Wäsche: von weiß bis hellblau

helle Buntwäsche: gelb, orange oder rosa gehören hier noch dazu

dunkle Buntwäsche: blau, grün oder rot können beim Wäsche sortieren auf einem Stapel landen

dunkle Wäsche: umfasst braun, dunkelgrau und schwarz

 

Manche Hausfrauen erleichtern sich das Wäsche sortieren, indem sie mehrere Körbe verwenden, in denen Wäsche in ähnlichen Farben gesammelt wird. Das lohnt sich meist aber nur, wenn mehrere Personen im Haushalt sind.

 

Wer nicht sicher ist, ob ein Wäschestück abfärbt, kann eine Ecke in ein Glas mit heißem Wasser halten. Wenn es ausblutet, sollte es separat oder nur mit sehr ähnlichen Farben gewaschen werden. Dazu gibt es häufig auch einen Hinweis auf dem Waschzettel.

 

Wäsche sortieren: das System

Nach all den theoretischen Überlegungen braucht es jetzt noch ein System, damit das Wäsche sortieren schnell und effektiv vonstattengeht. So kann man vorgehen:

 

  1. Nach Art der Textilien sortieren:

Beim Wäsche sortieren gehören gleiche Materialien zusammen. Bettwäsche, Handtücher, Unterwäsche und Socken können ebenso zusammen gewaschen werden wie Hemden und Shirts. Grobe Materialien wie Jeans können zarte Materialien beschädigen.

 

  1. Wäsche sortieren nach Waschtemperatur

Man sollte nur die Wäschestücke zusammen waschen, welche die gleiche Temperatur vertragen.

 

  1. Wäsche sortieren nach Farben

Helle, bunte und dunkle Farben werden getrennt.

 

  1. Stark und leicht verschmutzte Wäsche sortieren

Die dreckige Arbeitskleidung wird allein gewaschen, und zwar heißer, länger und mit einem anderen Waschmittel als etwa die Business-Blusen, die man nur zweimal getragen hat.

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