Was darf nicht in den Trockner?

Was darf nicht in den Trockner?

Was darf nicht in den Trockner? Wer kennt es nicht? Man wäscht eine ganze Maschine bunter Wäsche, wobei die Hälfte der Wäsche am besten sofort wieder trocken sein sollte, weil die dringend gebraucht wird. Die effektivste Lösung ist nun der Trockner. Viele Menschen packen nun gedankenlos einfach alles in den Trockner, was schnell trocken werden muss und stellen diesen auf ein schnelles Trockenprogramm ein. Beim Herausholen der Wäsche erlebt man dann sein blaues Wunder: Die Lieblingsjeans ist eingelaufen, die Bluse hat ihre Form verloren und der eigentlich trocknergeeignete Pulli ist total verfilzt. Schnell wird klar, dass nicht alle Stoffe bei denselben Temperaturen in den Trockner dürfen und man bei einigen lieber die längere Trockenzeit an der frischen Luft in Kauf nimmt. Doch welche Stoffe dürfen nun nicht in den Trockner?

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T-Shirts mit Aufdruck

Bunte T-Shirts sind schön. Besonders, wenn sie hübsche Bilde oder flotte Sprüche zeigen. Doch auch Vereinsshirts und Oberteile der Lieblingsfußballmannschaft haben aufgedruckte Symbole und Buchstaben auf dem Stoff. Nicht alle Aufdrucke sind trocknergeeignet und können unter dem Einfluss von Wärme bröseln, schmelzen oder sich auf andere Stoffe, beziehungsweise in der Maschine festsetzen. Aus diesem Grund sollte Kleidung mit Aufdrucken niemals in den Trockner.

Wollstoffe

Wolle ist kuschelig weich und eine beliebte Stoffart für warme Winterpullis, Mützen und Schals. Das Garn der Wolle besteht aus vielen einzelnen Fasern, die relativ lose zusammengenommen und dann zu Pullover oder ähnlichem verstrickt werden. Die losen Fasern sind der Grund, warum die Wolle oft so schön weich und kuschelig auf der Haut ist. Weil Wolle ein sehr empfindlicher Stoff ist, geht dieser im Trockner schnell ein und kann zum Teil stark verfilzen. Dann ist das Muster des Stoffes oft nicht mehr erkennbar und das Kleidungsstück passt nur noch einer Puppe.

Schulterpolster sind gefährlich

Heutzutage sind Schulterpolster wieder out, doch einige Blusen und Vintage-Kleidung besitzen noch Schulterpolster, die für einen besseren Sitz des Oberteils sorgen sollen. Allerdings sollten Kleidungsstücke mit Schulterpolster auf gar keinen Fall in den Trockner getan werden, da von ihnen eine hohe Brandgefahr ausgeht. Schulterpolster bestehen meistens zu einem Teil aus einem Schaumstoff, der schnell entzündlich ist und bei dauerhafter Hitze in Flammen aufgehen kann. Auch wenn die Schulterpolster herausgeschnitten wurden, können noch Reste in der Naht hängen, von denen eine Brandgefahr ausgeht.

Sportkleidung und Funktionsstoffe

Wer viel Sport macht muss viel Waschen, denn Sportklamotten fangen schnell an zu stinken. Doch oft werden die Sportsachen schnell wieder gebraucht und man überlegt, diese nicht kurz in den Trockner zu werfen. Davon ist jedoch abzuraten. Zum einen trocknet Funktionskleidung eh schnell an der frischen Luft, da es aus einem besonderen Gewebe hergestellt wurde und zum anderen befinden sich an Sportkleidung viele Elemente, die nicht in den Trockner sollten, wie Aufdrucke oder Plastikteilchen. Zudem kann die Hitze die atmungsaktiven Eigenschaften des Gewebes zerstören. Reine Fleecekleidung darf bei niedriger Hitze jedoch in den Trockner.

Kleidung mit Acryl- oder Polyesteranteilen

Stoffe aus Acryl und Polyester dürfen nur bedingt in den Trockner und wenn, dann auch nur bei einer niedrigen Trockenstufe. Arcyl ist noch empfindlicher als Polyester und könnte seine Beschaffenheit verlieren, da unter Einfluss von Hitze die Fasern zusammenschmelzen. Polyester ist ein wenig robuster und kann zum Teil durchaus in den Trockner, wenn es ein schonendes Trockenprogramm ist. Meistens wird Acryl und Polyester anteilig in einem Stoffgewebe verwendet. Hierbei muss unbedingt der Waschzettel gelesen werden, damit das Gewebe im Trockner nicht beschädigt wird oder seine Eigenschaften, wie atmungsaktiv oder stretchig, verliert.

Empfindliche Stoffe wie Seide

Sehr empfindliche Fasern aus Seide, Kaschmir und Angora dürfen auf gar keinen Fall in den Wäschetrockner. Diese Art von Stoffen verträgt überhaupt keine Hitze und verändert dadurch seinen Charakter. Seide könnte nicht mehr weich und geschmeidig sein, sondern grob und ohne Glanz und Kaschmir und Angora verfilzt und verformt. Dasselbe gilt übrigens auch für Textilien aus Leinen, wobei einige Leinenstoffe durchaus trocknergeeignet sind.

BHs und Unterwäsche

Bei BHs und Unterwäsche kommt es ganz auf die Zusammensetzung des Materials an. Einfache Baumwollunterwäsche und BHs ohne Polsterungen und Bügel dürfen natürlich in den Trockner. Spitzenunterwäsche und Feinstrumpfhosen bestehen jedoch zu einem Teil aus Nylon, Polyamid und Elasthan, welche keine Hitze vertragen. Bei BHs besteht dieselbe Gefahr wie bei Schulterpolster. Push-up-BHs und BHs mit Polsterungen können eine Schaumstofffüllung haben, bei Hitze in Flammen aufgehen könnte. Aus diesen Gründen sollten BHs mit Polsterungen und Unterwäsche aus Spitze niemals in den Trockner getan werden.

Jeans

Auch bei der Jeans oder bei Jeansstoffe kommt es ganz auf die Zusammensetzung des Stoffes an. Der Jeansstoff Denim ist ein fester Baumwollstoff, der durchaus in den Trockner darf und dort sogar noch ein bisschen weichen und geschmeidiger wird. Allerdings gehen Jeans im Trockner die ersten paar Male immer ein bisschen. Besitz die Jeans jedoch Anteil von Acryl oder Stretch oder hat sie Aufnäher und Kunststoffverzierungen, sollte sie auf gar keinen Fall in den Trockner getan werden und lieber an der frischen Luft trocknen.

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