Hoover Waschmaschine zieht während des Waschens ständig Wasser nach
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Das Waschprogramm läuft, aber anstatt ruhig die Trommel zu drehen, hören Sie permanent das Rauschen von einlaufendem Wasser. Wenn die Hoover Waschmaschine ununterbrochen oder in sehr kurzen Abständen immer wieder Wasser nachzieht, treibt das nicht nur die Wasserrechnung unnötig in die Höhe, sondern verdünnt auch das Waschmittel so stark, dass die Wäsche nicht sauber wird.
Die gute Nachricht: In den allermeisten Fällen ist die Elektronik völlig intakt. Oft steckt ein simples physikalisches Problem oder ein kleines, verstopftes Bauteil dahinter. Hier erfahren Sie, wie Sie den Fehler schnell finden und beheben.

Hoover Waschmaschine zieht während des Waschens ständig Wasser nach
Wenn Ihr nicht nur dieses einzelne Problem prüfen wollt, sondern auch andere typische Fehler kennt, findet Ihr hier unseren großen Ratgeber zu den häufigsten Störungen & Fehlercodes bei Hoover Waschmaschinen.
Die 3 Hauptursachen für ständigen Wasserzulauf
Wenn die Maschine nicht aufhört, Wasser zu ziehen, kommen drei typische Fehlerquellen infrage. Die erste Ursache können Sie komplett ohne Werkzeug in wenigen Sekunden beheben.
| Symptom / Beobachtung | Wahrscheinliche Ursache | Lösung |
| Wasser läuft permanent ein und wird zeitgleich (oft unsichtbar) direkt wieder abgepumpt. | Saugheber-Effekt (Ablaufschlauch liegt zu tief) | Schlauchhöhe korrigieren. |
|---|---|---|
| Maschine zieht unkontrolliert Wasser, bis sie fast überläuft (auch bei Stromausfall). | Magnetventil defekt (Schließt nicht mehr richtig) | Ventil austauschen. |
| Maschine zieht lange Wasser, heizt nicht richtig und wäscht ewig. | Luftfalle / Druckschalter blockiert (Falsche Messwerte) | Schläuche reinigen. |
Ursache 1: Der Saugheber-Effekt (Selbstentleerung)
Dies ist mit Abstand der häufigste Grund für ständiges Wasserziehen, besonders wenn die Maschine gerade neu angeschlossen oder umgestellt wurde.
Das Problem: Der Ablaufschlauch der Waschmaschine liegt zu tief auf dem Boden oder hängt durch. Sobald das Wasser in der Maschine höher steht als der Ablaufschlauch, entsteht ein physikalischer Unterdruck (Saugheber-Effekt). Das Wasser fließt von ganz allein aus der Maschine in den Abfluss ab. Der Sensor der Hoover Waschmaschine registriert, dass der Wasserstand sinkt, und öffnet sofort wieder den Wasserhahn, um nachzufüllen. Ein Teufelskreis entsteht.
Die Lösung:
Kontrollieren Sie den Ablaufschlauch an der Rückseite des Geräts. Er muss zwingend in einem Bogen nach oben geführt werden, bevor er in den Abfluss (Siphon) mündet. Die höchste Stelle des Schlauchs muss sich mindestens 60 cm und maximal 100 cm über dem Fußboden befinden. Ist der Schlauch zu niedrig, befestigen Sie ihn mit der meist mitgelieferten runden Plastikschelle weiter oben an der Rückwand der Maschine.
Ursache 2: Defektes Magnetventil (Schließt nicht)
Das Magnetventil sitzt direkt dort, wo der dicke Wasserzulaufschlauch an die Rückseite der Waschmaschine geschraubt ist. Es öffnet und schließt elektrisch, um Wasser hereinzulassen. Durch Kalk, Sandkörner aus der Leitung oder Materialermüdung kann dieses Ventil verklemmen. Es bleibt dann dauerhaft geöffnet – selbst wenn die Steuerung sagt: „Stopp, die Maschine ist voll!“
Der einfache Test:
- Starten Sie ein Programm und warten Sie, bis die Maschine hörbar Wasser zieht.
- Schalten Sie das Gerät aus und ziehen Sie den Netzstecker.
- Lauschen Sie am Einspülkasten: Läuft das Wasser munter weiter in die Trommel, obwohl das Gerät völlig stromlos ist?
Die Lösung:
Wenn das Wasser bei gezogenem Stecker weiterläuft, schließt das Magnetventil mechanisch nicht mehr. Es muss ausgetauscht werden. Das Ersatzteil für Hoover-Geräte kostet meist nur etwa 15 bis 25 Euro und kann über die abgenommene Gehäuserückwand relativ einfach ausgetauscht werden. Achtung: Bis zur Reparatur müssen Sie den Wasserhahn an der Wand nach jedem Waschen per Hand zudrehen, um eine Überschwemmung zu vermeiden!
Ursache 3: Verstopfte Luftfalle oder defekter Druckschalter
Die Hoover Waschmaschine weiß nicht durch einen optischen Sensor, wie viel Wasser in der Trommel ist. Sie nutzt dafür Luftdruck. Unten am Bottich sitzt die sogenannte „Luftfalle“, von der ein sehr dünner Gummischlauch nach oben zum Druckschalter (Niveauschalter) führt.
Steigt das Wasser in der Maschine, wird die Luft im Schlauch nach oben gepresst. Der Druckschalter registriert diesen Druck und stoppt den Wasserzulauf.
Ist die Luftfalle unten durch Waschmittelschlamm („Fettläuse“) oder Kalk verstopft, kommt kein Luftdruck oben am Schalter an. Die Maschine „denkt“, sie sei komplett leer und zieht endlos Wasser nach.
Die Lösung:
- Schlauch prüfen: Nehmen Sie den Gehäusedeckel ab (Netzstecker ziehen!). Suchen Sie oben den Druckschalter (ein rundes Bauteil in der Größe einer kleinen Cremedose, an das ein dünner Schlauch und viele Kabel angeschlossen sind).
- Schlauch durchpusten: Ziehen Sie den dünnen Schlauch vorsichtig vom Schalter ab und pusten Sie kräftig hinein. Sie sollten nun ein deutliches Blubbern unten im Restwasser der Trommel hören. Ist der Weg völlig dicht, müssen Sie die Luftfalle (das dickere Plastikteil am anderen Ende des Schlauchs unten an der Trommel) ausbauen und unter fließendem Wasser gründlich auswaschen.
- Schalter-Test: Wenn Sie ganz vorsichtig (nicht zu fest!) in den Druckschalter selbst pusten, sollten Sie ein leises „Klick“-Geräusch hören. Klickt nichts, ist der Schalter defekt.







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